02. März 2023 – Stefan Angele

Der Frühling kommt

So startet Hamburg in die Motorradsaison

Mann fährt auf Motorrad auf Landstraße
Foto: Audio und werbung/Shutterstock

Wenn die Tage länger werden, wächst in vielen Motorradfahren der Wunsch, das Zweirad aus der Garage zu holen und die neue Saison einzuläuten. Bevor es aber zum ersten Mal auf die Strecke geht, muss das Bike gründlich gecheckt und fit für den Frühling gemacht werden. Und auch die Biker selbst sollten sich zu Beginn der Motorradsaison nicht überschätzen und es im eigenen Interesse langsam angehen lassen.

Das Motorrad frühlingsfit machen: Darauf kommt es an

Vor der ersten Fahrt des Jahres ist es überaus wichtig, das Motorrad gründlich zu reinigen und auf eventuelle sichtbare Mängel zu überprüfen. Für das frühlingsfitte Motorrad sollte die Batterie unbedingt voll aufgeladen sein, bevor das Bike wieder in Betrieb genommen wird. Natürlich müssen auch Kühlmittel, Bremsflüssigkeit und Motoröl in ausreichender Menge vorhanden sein. Bei laufendem Motor lassen sich wichtige Komponenten wie etwa die Lichtanlage oder auch die Elektronik testen. Ein besonders genauer Blick muss auf die Bremsanlage geworfen werden: Nicht selten lagern sich Verschmutzungen auf den Bremsscheiben ab. Diese können die Funktion der Bremsen beeinträchtigen und sollten unbedingt entfernt werden, damit das Motorrad-Fahren sicher und unfallfrei genossen werden kann. Nicht zuletzt bedürfen auch die Reifen einer genauen Prüfung: Sowohl der Luftdruck als auch Alter und Profilzustand der Reifen sind hier relevant. Weisen die Reifen weniger als 1,6 mm auf, ist es Zeit für einen Wechsel. Das gilt auch dann, wenn sie bereits sechs Jahre oder älter sind. Natürlich können Biker den Frühlingscheck ihres Motorrads auch in einer Fachwerkstatt durchführen lassen, um ganz sicher zu sein. Keineswegs zu vernachlässigen ist auch eine angemessene Motorradversicherung, die jederzeit aktuell sein muss. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben und muss daher unbedingt vorhanden sein, wenn das Bike im Straßenverkehr betrieben werden soll. Diese Versicherung deckt Personen- sowie Sachschäden an Unfallopfern ab. Beschädigungen am eigenen Zweirad werden von optionalen Teil- oder Vollkaskoversicherungen übernommen.

Mit der richtigen Kleidung die Lieblingsstrecke befahren

Nicht nur das Motorrad selbst braucht eine entsprechende Vorbereitung auf die neue Saison: Auch die Biker sollten bedenken, dass sie einige Monate lang nicht auf der Strecke waren. Kleidung, Helm und Schuhe sollten auf Mängel und einen guten Sitz überprüft werden und gegebenenfalls einen Austausch erfahren. Gerade im Frühling kann es zu wechselhaften und unberechenbaren Witterungsbedingungen kommen, weshalb es wichtig ist, wetterfeste Kleidung und Schuhe zu tragen.

Um für alle Fälle vorbereitet zu sein, sollte die Motorradkleidung sowohl gegen Wind als auch gegen Regen schützen. Hierzu empfiehlt sich beispielsweise eine wind- und wasserdichte Jacke, welche bei sonnigem Wetter atmungsaktiv bleibt und ein Überhitzen bei zunehmenden Temperaturen vermeidet. Eine robuste Motorradhose mit Verstärkungen bietet zusätzlichen Schutz bei einem Unfall, während rutsch- und wetterfeste Schuhe vor Verletzungen und Nässe schützen können. Ebenfalls zu empfehlen sind wärmende Handschuhe, welche einen festen Griff am Lenker garantieren.

Insgesamt ist es wichtig, Motorradkleidung zu tragen, die sowohl Schutz als auch Komfort bietet. Wer im Frühling Motorrad fährt, sollte besonders auf die Wetterbedingungen achten und sich entsprechend vorbereitet kleiden, um selbst auf langen Wegstrecken warm und trocken zu bleiben. Nach ein wenig Vorbereitung steht jedoch einem Spaß auf zwei Rädern bei angenehm warmem Wetter aber nichts mehr im Wege.

Vorausschauendes Motorradfahren im Frühling

Mit dem Beginn des Frühlings erwachen viele Motorradfahrer aus dem Winterschlaf und sind bereits nach den ersten Sonnenstrahlen wieder bereit, ihre Zweiräder auf die Straße zu bringen. Doch eine der wichtigsten Regeln beim Motorradfahren ist ein vorausschauendes Fahren und Achtsamkeit gegenüber Wetter- und Witterungsverhältnissen. Dies gilt insbesondere im Frühling, wenn das Wetter besonders wechselhaft und stürmisch sein kann, während die Straßen oft nass und rutschig sind. Biker sollten in dieser Jahreszeit stets mit glatten Fahrbahnen und anderen Gefahren rechnen und entsprechend vorsichtig und vorausschauend zu fahren. Eine angemessene Geschwindigkeit und ein ausreichender Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen sind hierbei unabdingbar. Generell ist es ratsam, eine kurze Distanz zu wählen und bei Tageslicht zu fahren, um sich langsam wieder aufzuwärmen und an das Bike zu gewöhnen. Mittelmäßige Lichtverhältnisse und feuchte Straßen machen es für die eigene Sicherheit sowie für die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer erforderlich, vorsichtig unterwegs zu sein.

Hamburg auf dem Motorrad erkunden

Natürlich gibt es auch rund um Hamburg zahlreiche kürzere und längere Routen, die bei Bikern beliebt sind. Dazu zählt etwa die Tour im Osten der Hansestadt, die von Hamburg über Warendorf und Süllfeld führt. Dabei werden malerische Wälder und Dörfer durchquert, bis es über Hamfelde und Trittau wieder zurück nach Hamburg geht. Die Tour ist etwa 160 km lang und nimmt bei durchschnittlicher Fahrgeschwindigkeit knapp drei Stunden in Anspruch.

Insgesamt gilt beim Motorradfahren im Frühling: Safety first! Eine angemessene Vorbereitung, wetterfeste Ausrüstung und Achtsamkeit beim Fahren sind dabei der Schlüssel zu stressfreien Motorrad-Touren und einen unfallfreien Fahrspaß.

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